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Lehre


Universität München (WS 2006/07)

Übung: Repression und Kommunikation im Vormärz, 2stündig, Mo 12.00-14.00 Uhr, Historicum A 201

Mit Repression und Kommunikation widmen wir uns zentralen Handlungsfeldern und ihren Wechselwirkungen in der Epoche zwischen Wiener Kongreß und der Revolution von 1848/49. Wir beschäftigen uns vor dem Hintergrund von Lese- und Verkehrsrevolution mit dem Öffentlichkeitsdreigestirn Feste, Presse, Vereine (z.B. Wartburgfest, Hambacher Fest, Augsburger Allgemeine Zeitung, Deutsche Tribüne, Burschenschaften, Turner) sowie mit den staatlichen Maßnahmen, welche die in Bewegung geratene Öffentlichkeit zu kontrollieren suchten (Karlsbader Beschlüsse, Frankfurter Zentraluntersuchungsbehörde, Bundesbeschlüsse der frühen 1830er Jahre). Nicht zuletzt soll über die "soziale Kommunikation" (Karl W. Deutsch) auch die Dimension des Nationalen in den Blick genommen und gefragt werden, ob das Spannungsfeld zwischen neuen Kommunikationsformen und repressiven Maßnahmen die Nationsbildung vorantrieb.

Einführende Literatur: Wolfgang Hardtwig: Vormärz. Der monarchische Staat und das Bürgertum. 4., aktual. Aufl. München 1998; Wolfram Siemann: Vom Staatenbund zum Nationalstaat. Deutschland 1806-1871. München 1995.

Anmeldung per Mail an a.hofmann[at]lrz.uni-muenchen.de. Für dringende Rückfragen Tel.: 089/2180-2960 (Sekretariat Prof. Siemann, Frau Jütz). Themenvergabe in der ersten Sitzung. Achtung: Die Teilnehmerzahl ist auf 25 begrenzt.

(Ankündigung der Lehrveranstaltung laut Kommentiertem Vorlesungsverzeichnis Geschichte 2006/07.)



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Letzte Änderung am: 07.12.2016, 01:01